Turas

Hochwertige Turasse für Baumaschinen fertigen lassen

Die Silbitz Group ist Ihr erfahrener Spezialist für die Anfertigung langlebiger Turasse für den Antrieb an Kettenfahrzeugen, die wir nach Ihren individuellen Bedürfnissen und orientiert an Ihrem Budget anfertigen.

Der Turas

Ein Turas ist ein Kettenrad mit einer Verzahnung, das zum Antrieb dient: An einem Eimerkettenbagger führt der Turas die Eimerkette und an Kettenfahrzeugen sorgt der Turas dafür, dass sich die Gleiskette bewegt. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Turassen, in Abhängigkeit von ihrer Verwendung, den Antriebsturas und den Leitturas. Der Antriebsturas überträgt direkt die Kraft vom Getriebe auf die Kette, er ist starr auf der Antriebswelle montiert. Der Leitturas sorgt dafür, dass am anderen Ende der Kette diese entsprechend geführt wird und ist in den meisten Fällen entweder hydraulisch oder mechanisch federnd gelagert. Dank dieser federnden Lagerung kann der Leitturas die benötigte Kettenspannung selbst regulieren.

Die richtige Auswahl der Kette

Die Anzahl der auf dem Turas befindlichen Zähne und der Wurzeldurchmesser des Turas, der auch als Nut-Grunddurchmesser bezeichnet wird, bestimmt die entsprechende Kette. Beide müssen zueinander passen, damit die Kraft über den Turas entsprechend übertragen werden kann. Es gibt Turasse, die aus einem Stück gefertigt wurden, aber auch Turas-Segmente. Bagger, Raupen, Minibagger, Sieb- und Brechanlagen, sowie andere Geräte, die auf Raupen laufen, werden mit einem Turas angetrieben. Die Zahnräder an einem Turas sind aus einem hochwertigen Stahlguss gefertigt. Für eine extra lange Lebensdauer werden diese Räder für den Antrieb mit induktionsgehärteten Zähnen ausgestattet. Die Segmente dagegen sind in der Regel geschmiedete Stücke und für die oft langen Standzeiten mit einer speziellen Härtung ausgerüstet.

Für die Lebensdauer der Stahl- und Gummiketten ist der Zustand des Turas entscheidend.
Fast alle Baumaschinen mit einem Gewicht von weniger als zehn Tonnen fahren inzwischen auf Gummiketten. Werden diese entsprechend gepflegt, vorschriftsmäßig transportiert, gelagert und montiert, verlängert sich deren Lebenszeit entscheidend. Dies erspart teure Ausfälle und senkt die Verschleißkosten. Muss eine beschädigte oder durch langen Gebrauch verschlissene Gummikette gegen eine neue ausgetauscht werden, sollte der Turas auf seinen Zustand hin überprüft werden: Sind die Zähne des Turasrades schon zu weit abgewetzt, passt die neue Kette mit ihrer Teilung nicht mehr darauf. Wird dann die neue Kette auf dem alten Turas aufgezogen, können die in ihr befindlichen Stahleinlagen reißen. Dann verschleißt die Kette viel schneller als nötig und verursacht weitere Schäden. Auch wenn der Austausch eines Turas mit zusätzlichen Kosten für Ersatzteile, Montage und damit auch Ausfallzeiten verbunden ist - die Lebenszeit der Ketten verlängert sich mit neuen Laufwerksrädern entscheidend. Überhaupt ist es sinnvoll, vor der Montage einer neuen Kette sämtliche Antriebsteile auf ihren Verschleiß hin zu überprüfen.

Das Laufwerk regelmäßig säubern

Wird der Turas und das gesamte Laufwerk regelmäßig von Erde und Lehm gereinigt, wird die Lebensdauer der Antriebsräder und Ketten ebenfalls verlängert. Das gilt vor allem für die Innenräume der Stege: Hier sollten sich keine Fremdkörper befinden. Steine und andere Fremdkörper, die sich zwischen den Zahnradlöchern und den Zwischenräumen der Gummiketten befinden, sollten ebenfalls wenn möglich sofort entfernt werden.

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